Das runde Brunnenschälchen aus dem harten Granit konnte damals kein deutscher Handwerker herstellen. Bei einem Durchmesser von 110 Zentimeter beträgt die Gesamthöhe 28 Zentimeter und das Gewicht etwa vierhundert Kilogramm. Das Becken ist fünffach durchbrochen von quadratischen Zu- und Ableitungen, erstere durch die Mittelnabe und letztere in kreuzförmiger Anordnung durch die Sohle. Seit 1875 befindet es sich in Privatbesitz.
Sprudelte ursprüngliche eine Fontäne aus einer antiken Wasserleitung hervor, wird die mittelalterliche Verwendung anders gewesen sein. Das viel größere Porpyhrbecken im Dom zu Magdeburg diente als Taufbecken.
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