Die heidnischen Ungarn zerstörten oder plünderten in Mitteleuropa zahlreiche Städte
und Klöster (Pfeile) bis nach Sachsen (hellblau). Überall bewaffnete man sich und
es entstanden neue Befestigungen.
Ihre Überfälle verliefen immer ähnlich: Plötzlich tauchte eine Reiterhorde auf, tötete alle Wehrfähigen, trieb junge Leute und Frauen als Sklaven zusammen und stahl Gold und Silber. Die gefürchteten Bogenschützen kämpften sehr beweglich, so daß die Deutschen bis zu Heinrichs Zeit nur selten eine Schlacht gewannen. Erst 955 schlug sein Sohn Otto sie mit Hilfstruppen aus ganz Deutschland auf dem Lechfeld bei Augsburg vernichtend.
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